Große Schäden nach Erdbeben in Christchurch und Canterbury

Das 7.1 Erdbeben vom Samstag hat in und um Christchurch Schäden in Milliardenhöhe angerichtet. Nicht nur viele Straßen wurden einfach von der Kraft des Bebens angehoben, sondern auch regelrecht überflutet. Viele Häuser wurden beschädigt. In der Innenstadt stürzten zahlreiche alte Gebäude ein. Wirklich überraschend ist, dass glücklicherweise keine Menschenleben gefordert wurden. Das hat vermutlich auch mitdem Fakt zu tun, dass das Beben gegen 4.30 morgens stattgefunden hat und dass die Menschen, die auf dem "pazifischen Feuerring" leben, besonders gut auf Situationen in bei Naturkatastrophen vorbereitet sind.

Geologen gehen davon aus, dass eine bisher unbekannte Verwerfungslinie Auslöser gewesen sein könnte. Die großen Schäden schreiben sie vor allem der relativ geringen Tiefe von 10km zu. Nachbeben könnten noch Wochen oder sogar Monate anhalten. Es wird befürchtet, dass das Ereignis weitere Beben auslesen könnte. Wellington erwartet etwa bereits ein längst "überfälliges" Erdbeben einer Stärke, die nur einmal in Tausenden Jahren auftritt. Das jüngste Ereignis ruft wieder die ständig lauernde Gefahr von großen Erdstößen in Erinnerung.

Die Bilder, Videos und Berichte, die ich gelesen habe, lassen mich nicht los. Es ist schockierend, die Straßen, die man Monate vorher selbst gelaufen ist, plötzlich von Trümmern übersäht zu sehen. Ich hoffe, dass Christchurch sich von dieser Katastrophe schnell erholt. In Wirklichkeit wird es Monate oder vielleicht Jahre dauern, bis alle Schäden beseitigt sind.

Bilder bei New Zealand Herald: http://www.nzherald.co.nz/nz/news/image.cfm?c_id=1...


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